Informationen zur Covid-19-Impfung in unserer Praxis!

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

hier erhalten Sie alle notwendigen Informationen zur Covid 19-Impfung in unserer Praxis.
Was gibt es Neues:


Wir führen Covid 19 – Auffrischimpfungen in unserer Praxis durch. Es wird der mRNA-Impfstoff Corminaty von Biontech und Spikevax von Moderna verabreicht. Mittlerweile ist für alle > 18Jährigen die Booster-Impfung empfohlen. Um möglichst vielen Patienten noch eine Boosterimpfung vor Weihnachten zukommenzulassen, haben wir zusätzliche Impfzeiten generiert. Hier wird es aufgrund der anstehenden Lieferbegrenzung für Biontech auch Moderna geben. Zur Info: Moderna hat sehr gute, teils bessere Daten hinsichtlich der Delta-Variante geliefert. Es darf nur bei über 30Jährigen geimpft werden. Auch, wenn aufrund der aktuellen Zahlen allen eine Boosterimpfung empfohlen wird, müssen Sie uns verstehen, dass wir priorisieren müssen und somit zunächst unsere älteren, gebrechlichen Patienten, Patienten mit Immundefizienz und medizinisches Personal Vorrang haben.

Für Terminvergaben ab Januar 2022, bitten wir Sie sich ab Anfang Januar wieder telefonisch in der Praxis zu melden. Die letzten Impferfahrungen im Sommer haben uns leider zu viele unabgesagte Impftermine eingebracht, so dass wir aus logistischen und Ressourcen-schützenden Gründen, nicht zu weit im Voraus planen. Wir bitten Sie hier um Verständnis!

Erfreulicherweise öffnen die Impfzentren wieder:

  1. Impfzentrum in Frankfurt in der Messe (https://drk-impfzentrum.de/): Impfungen von 12-19Uhr, keine Voranmeldung
  2. Impfzentren der Hochtaunus Kliniken in Usingen/Bad Homburg/Königstein (https://www.hochtaunus-kliniken.de/impfzentrum-hochtaunus): Terminvereinbarung telefonisch oder online möglich
  3. Impfzentrum an den Main-Taunus-Kliniken in Hofheim (https://www.mtk.org/Taglich-Corona-Impfungen-in-den-Kliniken-10008.htm): Anmeldung aktuell noch per mail (impfen@kliniken-mtk.de), bald auch telefonisch und online sowie am Standort in Bad Soden

Über die letzten 1,5Jahre sind viele Millionen Menschen mit diesen Impfstoffen geimpft worden, so dass eine sehr große Wissens-/und Datenmenge über die Impfungen und Ihre Wirkungen innerhalb kürzester Zeit gesammelt werden konnte. In sehr geringen Zahlen kam es zu schwerwiegenden Impfnebenwirkungen. Die Impfreaktion kann allerdings kontrolliert beobachtet werden und bei Komplikationen kann man kurzfristig handeln. Die Coronainfektion kommt ungeplant, unverhofft und vor allem ist sie unberechenbar. Ja, viele überstehen sie unbeschadet. Aber es gibt auch sehr viele Menschen, die daran versterben oder lebenslang an schwerwiegenden, lebensverändernden Folgen leiden müssen. Und das können auch die jungen Patienten sein.

Wir bitten Sie also: lassen Sie sich impfen! Um gemeinsam die Pandemie zu besiegen und damit wir keine weiteren Todesfälle in unserem Patientenstamm zu beklagen haben.

Ihr Praxisteam Jun

Der Ablauf in unserer Praxis:

Impfanmeldung:

  • Die Anmeldung erfolgt mittlerweile wie gewohnt telefonisch.
  • Es ist dringlich notwendig, dass Sie sich bereits vor dem Impftermin alle erforderlichen Unterlagen (s.u.) besorgen, sorgfältig durchlesen und vollständig ausfüllen. Diese müssen zum Termin entsprechend mitgebracht werden. Zweit-/Drittimpfung: Impfpass, Krankenversichertenkarte sowie ausgefüllten und unterschriebenen Einwilligungsbogen.

Notwendige Unterlagen Erstimpfung:

  1. Impfpass (sollten Sie ihn nicht mehr finden, erhalten Sie von uns eine vorübergehende Impfbescheinigung oder einen neuen Impfpass)
  2. Krankenversicherungskarte
  3. Anamnesebogen/Einwilligungsbogen und Informationsblatt Impfstoff (aktuell impfen wir nur mit dem Impfstoff von Biontech)
  4. Alternativ können Sie sich auch die Unterlagen in unserer Praxis abholen.

Impfablauf Erstimpfung:

  • Kommen Sie bitte pünktlich zu Ihrem Termin incl. der vorbereiteten Unterlagen
  • Aufklärungsgespräch durch den Arzt/die Ärztin
  • Impfung-15-30 Min Beobachtungszeit
  • Verabschiedung mit bereits vereinbartem Termin zur Zweitimpfung

Impfstoffe:

Gefahr der allergischen Reaktion-mRNA-Impfstoffe:

  • Überempfindlichkeit gegen Polyethylenglycol PEG (enthalten in Kosmetika, Arzneimittel und als Macrogol in v.a. Darmspüllösungen und Laxantien
  • Trometamol (Arzneimittel)

Vektorimpfstoffe:

  • Polysorbat 80 (Arzneimittel, Lebensmittel)

Impfabstände

  • Biontech: 3-6 Wochen
  • Astrazeneca/Vaxzevria: 4-12 Wochen > die empfohlenen 12 Wochen dürfen seit kurzem verkürzt werden. Die aktuelle Studienlage zeigt allerdings, dass sich bei einer Verkürzung des Zeitintervalls unter 8 Wochen die Wirksamkeit von >75% auf bis ca. 50% reduziert. Die erste Impfung schützt bis zu 12 Wochen schon ausreichend vor einer Infektion.

Nebenwirkungen:

  • Allgemein: Schmerzen im Arm, grippale Symptome, Fieber, Kopfschmerzen

Zu Astrazeneca/Vaxzevria:

In sehr wenigen Fällen kam es, v.a. bei jüngeren Frauen, zu Hirnvenen-/Thrombosen. Nach der aktuellen Studienlage geht man von einer Vakzin-induzierten prothrombotischen Immunothrombozytopenie VIPIT aus.

Nach aktuellem Studienstand besteht für Patienten, die Thrombosen in der Vorgeschichte hatten oder eine Gerinnungsstörungen haben KEIN erhöhtes Risiko nach einer Impfung mit Vaxzevria. Aufgrund der vereinzelten Vorkommnisse, empfiehlt die STIKO den Impfstoff aktuell nur für über 60Jährige. Die europäische Arzneimittelkommission hat sich dem nicht angeschlossen. Sie schätzt weiterhin den Nutzen der Impfung, den Patienten vor einer schweren Covid 19-Erkrankung zu schützen, deutlich höher ein, als das Risiko eine schwerwiegende Impfnebenwirkung zu erleiden. Aktuell können sich in Hessen auch Personen unter 60Jahren, nach individueller Aufklärung, wieder mit Vaxzevria impfen lassen.